Neuer Spendenrekord
  Empfang vor dem Berliner Hauptbahnhof
Wir haben es geschafft. Mit 963.000 € haben wir die Spendensumme aus dem letzten Jahr noch einmal übertroffen. Die Tour der Hoffnung war einfach wieder unglaublich. Ich versuche mal ein paar Eindrücke zu vermitteln.
Neben der eigentlichen Tour auf dem Rad, gibt es auch einige Golfturniere zugunsten der Tour der Hoffnung. Nachdem ich den Ball inzwischen einigermaßen treffe, habe ich an drei Turnieren teilgenommen. In Marburg wurde ich dabei von unseren Spielern Sebastian Buhl und Manuel Kempe unterstützt. Darüber freute sich der Nachwuchs des Clubs sehr. Danke Jungs!

Am 6. 08. reisten wir zur Vortour an. Im Kreis Neuwied und Ahrweiler trafen sich Tourbegeisterte Radler, um gemeinsam zur Tour nach Gießen zu strampeln. Während ihrer 2 tägigen Radtour durch die Heimatregion sammelten sie unglaublich viele Spenden, die sie der Tour der Hoffnung überreichten. Wir saßen sehr lange im Sattel, da es inzwischen so viele Menschen gibt, die spenden wollen. Die Gemeinschaft unter den Vortour- Radlern ist sehr familiär.

Zur „ Auflockerung“ habe ich dieses Jahr das Golfturnier in meinem Heimatclub in Lich gespielt, Abschlag am 9.08. um 7.30 Uhr. Leider war ich von den Tagen zuvor noch etwas durch den Wind, das Ergebnis entsprechend. Aber es hat Spaß gemacht und um 13 Uhr startete der Prolog durch Gießen. Die Tour der Hoffnung 2006 rollte!

Und wie sie rollte – schon der Prologtag war voll mit tollen Empfängen und reichlich Spenden. Zum ersten Mal fuhren wir direkt in die Stadt, zu einem Fest der Stadtwerke. Damit hatten die Giessener uns auch mal „zum Anfassen“. Der Eröffnungsabend war wie immer im Golfclub Fürstliches Hofgut Kolnhausen in Lich.

Am Donnerstag starteten wir mit den Bussen Richtung Berlin. Die Fahrt brachte mir den nötigen Schlaf. Zwei Tage führte die Tour durch Berlin und endete Freitagabend in Potsdam. Empfänge im Bundeskanzleramt, vor dem Auswärtigen Amt, vor dem gigantischen neuen Berliner Hauptbahnhof und, und, und standen auf dem Programm. Bundesinnenminister Schäuble begrüßte uns persönlich während eines Stopps bei TietoEnator in Berlin. Es war beeindruckend, wie die Polizei es schaffte, uns die Straßen jedes Mal frei zu machen. Könnt Ihr Euch vorstellen mitten durch Berlin zu radeln ohne an Ampeln stehen bleiben zu müssen?

Am Samstag starteten wir in der Kinderklinik in Lauchhammer, die zu den Begünstigten gehört. Aufgrund der langen Teilstücke kamen wir richtig in Fahrt. Nach zwei Stadttagen war es richtig schön über Land zu fahren. Die Empfänge in den kleinen Städten und Gemeinden sind völlig unterschiedlich. Man erkennt schnell, wo ein Bürgermeister seine Bürger motivieren und begeistern kann. In Elsterwerda ist dies sicher der Fall. Nach etwa 110 Kilometern waren wir in Dresden. Welch eine Kulisse!

Während der Abendveranstaltungen, die durch Sponsoren finanziert wurden, wurden wieder viele Spenden überreicht. Kleine und große Aktionen fanden zugunsten der Tour der Hoffnung bundesweit statt. Durch die großzügige Unterstützung einer Hotelkette, übernachteten wir diesmal sehr komfortabel.

Ehe wir am Sonntag wieder Richtung Gießen aufbrachen, erhielten wir in der Frauenkirche den Reisesegen. Mein lieber Freund Sigi aus Willingen spielte vor der Kirche auf seinem Alphorn für uns- Gänsehaut!

Jetzt ist sie wieder vorbei, die Tour der Hoffnung 2006. Es war wieder ein tolles Erlebnis, mit so vielen Eindrücken. Das Wichtigste: 963.000 € für die kranken Kinder!!

Und die Erinnerung an:
Die „gefräßige grüne Schlange“ an allen Getränke- und Essensausgaben.
Die super Moderation durch unseren Jürgen, besser „Grüni“, der bei allen Stopps informativ, souverän und sympathisch auftritt!
Die Begeisterung bei alten und neuen Partnern ebenso wie bei neuen Mitradlern!
Costa, Lucas und Uwe, die für super Stimmung sorgten!
Viele nette Menschen- Helfen vereint!

Danke Volker, Gerhard, Hanne, Erika für Euren unglaublichen Einsatz!
Danke an all diejenigen, die uns von früh bis spät unterstützen, z.B. beim Verladen der Räder, beim Transport von A nach B, beim Flicken unserer Platten, oder beim „Bekämpfen“ von Hunger und Durst.

Auf ein Neues im nächsten Jahr,

Eure Petra

Bundesinnenminister Dr. Schäuble empfängt uns persönlich

[Hier alle Bilder ansehen...]