August 2010
  Unterwegs mit der Tour der Hoffnung
Diesmal werde ich meinen Bericht mit der „Tour der Hoffnung 2010“ starten, da die Eindrücke noch ganz frisch sind und es sich lohnt, darüber zu berichten! Wir waren diesmal in Thüringen und Sachsen- Anhalt mit den Rädern unterwegs und hatten auch eine durchaus sportlich anspruchsvolle Strecke gewählt. Es ist uns erneut gelungen, viele Menschen mitzureißen und sie davon zu überzeugen, dass anderen zu helfen auch einem selbst wirklich gut tun kann.

 Erneut konnten wir die Spendensumme steigern und diesmal 1.405.000 Euro für krebs- und leukämiekranke Kinder zusammentragen! Dabei will ich es nicht versäumen zu betonen, dass dieses Geld auch zu 100% weitergegeben wird, da die Tour komplett ehrenamtlich bestritten wird. Ich habe mich sehr gefreut, dass Johann Lafer zum zweiten Mal teilnehmen konnte und mit Manuela Henkel ( Langlauf), Kati Wilhelm ( Biathlon) und Christoph Langen (Bob) hatten wir auch neue Gesichter dabei! Und die strahlten und waren ebenso begeistert, wie wir es schon seit Jahren sind!

Jetzt gehe ich doch etwas weiter zurück und erinnere mich an 2 Veranstaltungen, die ich leiten durfte. Drei Tage habe ich im Interalpen Hotel Tyrol den Gästen das Langlaufen näher bringen dürfen. Das hat nicht nur sehr viel Spaß gemacht, dieses Hotel ist wirklich beeindruckend. Zudem liegt es mitten in dem Gebiet nahe Seefeld, wo als Kind meine Karriere startete, da ich einige Jahre in Mittenwald gelebt habe. Im Sommer ist dort ein Golfplatz!
Die Ramsau am Dachstein- wie oft waren wir mit der Mannnschaft dort- es ist einer der schönsten Orte wenn es um das Langlaufen geht. Gemeinsam mit Aktiviteam haben wir dort eine Langlaufwoche organisiert und 20 Teilnehmer begeistern können. Dabei lag mir am meisten daran, den Teilnehmern aufzuzeigen, weshalb ich so gerne in der Ramsau und im „Blasbichlerhof“ bin. Wir hatten unglaublich schöne Tage und werden dies natürlich im Februar wiederholen!

Die Olympischen Spiele in Vancouver waren aufregend, so oder so. Ich litt mit meinen Sportlern mit, als ob ich noch selbst im Wettkampf gestanden hätte. Es sind nicht alle Träume erfüllt worden, aber das ist auch das besondere an Olympia, Helden und Tragödien werden produziert.
Für Christoph waren es harte aber auch lehrreiche Tage und ich bin sicher, er wird die Erfahrungen ins Positive umsetzen. Andrea durfte mit der hart erkämpften Bronzemedaille in der Staffel doch noch lächeln. Es war mehr drin, sollte aber eben nicht sein. Da sie als Sportlerin schon so viel erreicht hat, konnte sie es gut wegstecken und hängt voll motiviert noch 2 Jahre dran!

In meinem Leben bin ich immer wieder Menschen begegnet, die ich als Mentoren ansah, da Sie mir viel Unterstützung gaben und oft gute Berater waren. Einer davon ist seit Jahren mein Geschäftspartner, Gerhard Buhlmann, ein zweiter wird nun zukünftig mein Geschäftspartner sein. Mit Gerd Klein, dem langjährigen Geschäftsführer der Deutschen Sporthilfe, verbindet mich seit vielen Jahren eine Freundschaft und nun haben wir uns mit ihm Verstärkung geholt und wollen auch das ein oder andere Thema neu angehen.

Natürlich gibt es auch neue Sportler in unserem kleinen Team, so werden wir künftig Tim Burke (Biathlet), Katrin Mattscherodt (Eisschnelllauf Olympiasiegerin), Stephan Leyhe (Skispringen) und Hannes Dotzler ( Langlauf) betreuen.

Abschließend will ich noch sagen, dass es mir richtig gut geht und ich gemeinsam mit meinem Mann Mathias viele Dinge genießen kann. Es sind oft die kleinen Dinge, die kurzen Auszeiten, die das Leben so schön machen. Wir haben das große Glück, vieles gemeinsam unternehmen zu können und immer wieder auf Menschen zu treffen, deren Freundschaften eine Bereicherung darstellen!

Ich sende Euch allen sonnige Grüße!
Eure Petra